Traumasensible  Fallsupervision

Alles verhalten macht sinn

In der traumasensiblen Fallsupervision werden herausfordernde Verhaltensmuster von jungen Menschen und ihren Familien, mit möglichen traumatischen Ereignissen in deren Biographien in Zusammenhang gebracht. Dieses Angebot verbindet Theorie und Praxis. Es basiert auf der Grundlage traumapädagogischer, systemischer, lösungsorientierter Ansätze und meiner langjährigen Berufserfahrung in der Jugendhilfe. 

Ich erstelle keine Diagnosen oder führe Traumatherapien durch.

 


Traumatisierte Kinder brauchen im Schnitt 80% Traumapädagogik und 20% Traumatherapie. Das gibt dem Fachpersonal der Jugendhilfe, die viele dieser Kinder betreuen Handlungsoptionen diesen Kindern zu helfen, zu gesunden Erwachsenen mit einer besonderen Geschichte heranzuwachsen.

 

Traumapädagogik bedeutet unter anderem Menschen zu "erden" und ihnen zu helfen sich selbst verstehen zu lernen. Das kann im Alltag der Kinder geschehen. Die Lösungsansätzte sind oft sehr einfach umzusetzten. Um die Lösungsansätze zu finden braucht es aber spezielles Wissen. Sonnst läuft man Gefahr ein Beinbruch mit einem Nasenspray verarzten zu wollen.

Als Systemikerin behaupte ich, dass das gesamte Team einer entsprechenden Jugendhilfeeinrichtung, einer traumaorientierten Haltung bedarf - vom Hausmeister bis zur Teamleitung.

Es braucht eben ein Dorf, um Kinder gesund aufwachsen zu lassen.



Psychohygiene für Fachkräfte:

   Was ist für Fachkräfte wichtig in der Arbeit mit traumatisierten Menschen?

·        Psychoedukation: Aneignen von entsprechendem Basiswissen über Belastungsreaktionen.

·       Akive Selbstfürsorge.

·        Regelmäßige traumaorientierte Fallreflexion.

 

    Welche Gefahren gibt es für Fachkräfte in belastenden Arbeistbereichen?

·       Chronische Folgeerkrankungen

·        Emotionale Taubheit

·        Burnout

·       Sekundärtraumatisierung

·        Posttraumatische Belastungssörungen